Jagdverhalten

Wer einen Hund sucht, der sich mit jedem anderen Hund verträgt und den man ohne Probleme auf einer Hundewiese frei laufen lassen kann, sollte sich nicht unbedingt für einen Akita entscheiden. Der Akita hat eine hohe Individualdistanz und viele Akita spielen nicht mehr gerne mit anderen Hunden, wenn sie dem Welpen und -Junghundalter entwachsen sind.

Wenn Akita die Kommunikation mit ihren Artgenossen nicht vom Welpenalter gelernt haben und - wie häufig zu beobachten - eher von anderen Hunden fern- und an der Leine gehalten werden, kann es zu Problemen kommen.

Besonders die Rüden versuchen gleichgeschlechtliche Artgenossen zu dominieren. Hündinnen sind in der Regel einfacher im Umgang mit anderen Hunden, aber auch bei ihnen kommt es entscheidend darauf an, ob und wie viele positive Kontakte ihnen von klein auf mit anderen Hunden ermöglicht werden.

Der Akita wurde in Japan ursprünglich als Jagdhund gezüchtet. Dieses Erbe hat er sich bewahrt. Der überwiegende Teil der Akita hat einen mittleren bis starken Jagdtrieb, der nur durch eine konsequente Erziehung und eine starke Bindung zu seinem Menschen zu kontrollieren ist.

Quelle: Akita Club e.V.